Adventgemeinde


Die Ortsgemeinde Werder/Havel trifft sich jeden Sonnabend (Sabbat) zum Gottesdienst und auch unter der Woche zu verschiedenen Programmen auf der Wachtelburg.
Gemeinsam mit den Gemeinden Glindow, Potsdam, Ludwigsfelde und Luckenwalde bildet sie einen Bezirk, für den Andreas Pape als Pastor zuständig ist.

Die Siebenten-Tags-Adventisten sind eine protestantische Freikirche mit mehr als 20 Millionen Mitgliedern in über 205 Ländern der Erde.

Mit allen Christen teilen wir den Glauben an Jesus, der durch seinen Tod und seine Auferstehung allen Menschen, die an ihn glauben, die Möglichkeit des ewigen Lebens gibt. Entsprechend seiner Zusage glauben wir, dass er wiederkommen und eine neue Erde schaffen wird. Daher kommt auch der Name Adventisten (lat. adventus: Ankunft)

Pastor

Martin Kendzia
Emailadresse: martin.kendzia@adventisten.de


Gottesdienst

Jeden Samstag in der Zeit von 10:00 Uhr bis ca. 12:00 Uhr finden unsere Gottesdienste statt. Natürlich sind jederzeit Gäste Willkommen und hiermit herzlich Eingeladen.

Die Gottesdienste sind in zwei Teile gegliedert:

Das Bibelgespräch

  • (von  10:00 Uhr bis etwa 11:00 Uhr)
  • Im ersten Teil unseres Gottesdienstes beschäftigen wir uns in Gruppen mit Themen der Bibel, Lebens- und Glaubensfragen. Das Studienheft zur Bibel vom Advent-Verlag dient uns dabei als Themenvorgabe und Leitfaden für jeweils ein viertel Jahr

Die Predigt bzw. Wortverkündigung

  • (von 11:00 Uhr bis etwa 12:00 Uhr)
  • Der zweite Teil unseres Gottesdienstes wird von der Predigt bzw. der Wortverkündigung gebildet. Ausgebildete Pastoren aber auch Laienprediger bereiten sich zu einem freien Thema vor und erläutern anhand der Bibel Gottes Standpunkt.


Was glauben wir?

Die Adventgemeinde Werder an der Havel ist eine Ortsgemeinde der weltweiten Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten.

Siebenten-Tags-Adventisten erkennen allein die Bibel als Richtschnur ihres Glaubens an und betrachten die Glaubensüberzeugungen als grundlegende Lehren der Heiligen Schrift.

Der Name „Siebenten-Tags-Adventisten“ nimmt darauf Bezug, dass die Kirchenmitglieder Adventisten sind, also an eine baldige Wiederkehr von Jesus Christus glauben und den siebten Wochentag, nach der biblischen Zählung der Samstag (Sabbat), heilig halten. Anders als die Mehrzahl der christlichen Kirchen, die den Sonntag für den regelmäßigen wöchentlichen Gottesdienst nutzen, beachten wir Siebenten-Tags-Adventisten den Samstag – den siebten Tag der Woche – als gottesdienstlichen Ruhetag, der als Sabbat bezeichnet wird. Der Sabbat beginnt freitags mit dem Sonnenuntergang und endet samstags ebenfalls mit dem Sonnenuntergang. Unsere Freikirche beruft sich dabei auf den Schöpfungsbericht (1. Mose 2,3): „… und Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn“) und das vierte der Zehn Gebote (2 Mose 20,8–11), in dem die Heiligung und das Gedenken des Sabbats von Gott geboten wird: „Gedenke des Sabbattages, dass du ihn heiligest …“.

 


Unser Glauben

Siebenten-Tags-Adventisten teilen mit allen Christen den Glauben an Jesus Christus. Er ist die Mitte ihres Lebens. Und sie glauben, dass es wichtig ist, das Evangelium, die Nachricht von der Errettung, allen Menschen zu bringen.

Jesus Christus

  • ist unser Herr und Erlöser. Mitte unseres Glaubens und Lebens ist nicht ein Buch oder ein System von Lehren, sondern der gegenwärtige, lebendige Jesus Christus. Er lebt von Ewigkeit her gemeinsam mit Gott, dem Vater. Um uns zu retten, wurde er Mensch. Er lebte unter uns, starb am Kreuz, stand am dritten Tag von den Toten auf und kehrte in die himmlische Welt zurück. Dort wirkt er als Fürsprecher und Anwalt der Menschen. So errettete er uns und versöhnte uns ein für allemal mit Gott (Johannes 3, 16. 17).

Die Zukunft

  • dieser Welt liegt in seiner Hand. Jesus Christus selbst und jene, die von ihm zeugten, haben immer wieder betont, dass er wiederkommen werde. Sie sagten bestimmte Zeichen voraus, die auf das Ende der Welt weisen (Matthäus 24; 2. Timotheus 3,1-5). Diese Voraussagen erfüllen sich vor unseren Augen. Dabei betonen Adventisten nicht das Weltende, sondern den wiederkommenden Jesus Christus; nicht das Ende, sondern die Vollendung; nicht die Angst, sondern die Hoffnung. Wir glauben dem Zeugnis des Neuen Testaments, dass Jesus Christus persönlich, sichtbar und für alle Menschen gleichzeitig wiederkommen wird. Wir wissen nicht, wann das sein wird, wir glauben aber, dass es bald ist (Offenbarung 1, 7; 1. Thessalonicher 4, 16f).

Die Auferstehung

  • ist mit der Wiederkunft von Jesus Christus aufs Engste verbunden. Wenn er kommt, wird nicht nur die Welt vollendet; sondern auch wer an ihn glaubt, wird in der Auferstehung neu geschaffen. Damit ist Gottes Absicht verwirklicht: Neue Menschen sollen auf einer neuen Erde leben (Johannes 5, 28. 29).

Die Bibel

  • enthält alles Wissenswerte über Jesus Christus und die Erlösung. Schon das Alte Testament sagt sein Kommen voraus; das Neue Testament zeugt von dem, was er gesagt und getan hat. In der Bibel erfahren wir, wer Jesus Christus wirklich ist. So ist sie die einzige Grundlage für den Glauben und das Leben (2. Petrus 1, 21)

Die Taufe

  • steht am Beginn eines neuen Lebens mit Christus. Zunächst wird jemand über den Inhalt des Glaubens unterrichtet; er erkennt, dass er Jesus Christus braucht; er wird sich Jesus zuwenden, der sein Leben ändert. Schließlich bekennt der Mensch seine Entscheidung für ihn in der Taufe. Sie hat eine tiefe Bedeutung: Wie Jesus Christus starb und am dritten Tag auferstand, so wird ein Mensch beim Untertauchen ins Wasser begraben und er aufersteht zu einem neuen Leben mit Jesus Christus (Römer 6, 3-7). Deshalb werden nach dem Zeugnis des Neuen Testaments Menschen durch Untertauchen getauft, wenn sie Jesus Christus erkennen, sein Wort annehmen und an ihn glauben.

Die Zehn Gebote

  • sind von Jesus in der Bergpredigt erklärt und vertieft. Das Halten der Gebote kann uns nicht erretten. Aber wer Jesus Christus nachfolgt, wer als Christ leben will, für den sind sie ewige, unabänderliche Maßstäbe seines Handelns; sie sagen uns, was recht und unrecht ist. Die Kraft aber, das Böse zu lassen und das Gute zu tun, gibt uns Gott durch Christus und durch den Heiligen Geist (l. Johannes 5,2-4).

Der siebente Tag

  • ist der Ruhetag (hebräisch: Sabbat). Wir leben heute in einer Welt der Hektik, der Ruhelosigkeit, der kräftezehrenden Leistung. Gott hat von Anfang an für uns Menschen an jedem 7. Tag einen Ruhepunkt gesetzt, an dem wir nicht arbeiten sollen, den Sabbat. Gott schenkte und verordnete uns einen Tag, an dem wir zur Ruhe kommen, Einkehr halten bei uns selbst, an dem wir Gott begegnen und an dem wir auch Zeit haben für unsere Mitmenschen. Indem wir den von Gott gesegneten siebenten Tag, den Samstag, feiern, anerkennen wir Gott als Schöpfer (l. Mose 2, 1-3; 2. Mose 20, 8-1 1) und folgen dem Beispiel, das Jesus und die Apostel selbst gegeben haben (Lukas 4, 16; Matthäus 24, 20; Apostelgeschichte 18, 4. 11).